«

»

Vortrag: „Kelten, Römer, Treverer – antike Kultur(en) in der Großregion“

Liebes Vereinsmitglied!

Der Verein Römisches Tawern lädt Sie, Ihre Familie und Freunde zu einem Vortrag im Rahmen der Archäologischen Vortragsreihe ein. In diesem Jahr ist dies eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Tawern und dem Verein Römisches Tawern e.V. Frau Dr. Simone Martini, Greimerath, referiert am

Mittwoch, 21. November 2018, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Tawern zu dem Thema: Kelten, Römer, Treverer – antike Kultur(en) in der Großregion

Seit nun fast 20 Jahren bietet der Verein Römisches Tawern e.V. jeweils traditionell am ehemaligen Feiertag „Buß- und Bettag“ im Rahmen einer Archäologischen Vortragsreihe Themen um die römische Geschichte an. Namhafte Referenten haben in diesem Konsens allen Auditoren sowohl die römische Geschichte, das Leben und Arbeiten in einem römischen Vicus, das religiöse Brauchtum, aber auch die speziellen römischen Einrichtungen in Tawern, näher gebracht. Für den diesjährigen Vortrag konnte der Verein Frau Dr. Simone Martini aus Greimerath gewinnen. Frau Dr. Martini ist Klassische Archäologin mit dem Schwerpunkt Geschichte der Kelten und Römer. Sie kennt auch die Tempelanlage Tawern sehr gut und war u.a. auch an der Formulierung des Textes einer der Erläuterungstafeln am Eingang zum Tempelbezirk beteiligt. Bei mehreren Veranstaltungen in weiträumiger Umgebung von Trier hat sie u.a. zur keltisch-römischen Geschichte, zu Römerstraßen in Hunsrück und Eifel (auch der Römerstraße Trier – Metz) und zu Spezialthemen wie „das Pferd in der Antike“ und „römische Landwirtschaft“ referiert und es gibt eine Reihe von Publikationen von ihr zu diesen Themen.

Inhalt des heutigen Vortragsabends: Der römische Feldherr Julius Caesar eroberte im Gallischen Krieg (58-51/50 v. Chr.) die „Gallia comata“, das „langhaarige“, also unzivilisierte, wilde Gallien und gliederte das Gebiet in das Imperium Romanum ein. Dazu gehörte auch das Stammesgebiet der Treverer, welches sich über das heutige Belgien, Südwestdeutschland, Teile von Frankreich und Luxemburg erstreckte. Aber waren die dort ansässigen Menschen, die von den Griechen Kelten, von den Römern Gallier genannt wurden, wirklich so unzivilisiert? Der Vortrag gibt einen Einblick in Gesellschaft und Kultur vor und nach der römischen Eroberung und beleuchtet den Prozess der Romanisierung. Allerdings wurde nicht nur römisches Gedankengut von den einheimischen Treverern übernommen, auch die Römer kamen mit der einheimischen Kultur und den zugehörigen Kulten in Kontakt und wurden dadurch nachhaltig beeinflusst. Anhand von archäologischen Funden und Befunden des Alltagslebens, von Nekropolen und Heiligtümern stellt die Referentin diese Entwicklung vor.

Im Anschluss an den Vortrag (ca. 1 ¼ Stunden) können Fragen an die Referentin gerichtet werden.

Die Veranstaltung lassen wir – schon traditionell – bei einem Glas heimischen Wein und einem kleinen römischen Snack ausklingen. Der Eintritt und auch ein Glas Wein und der Snack sind kostenlos. Zur Kostendeckung der Veranstaltung werden Spenden gerne entgegengenommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

(Gerhard Michel, Vorsitzender

Verein Römisches Tawern e.V.)